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Qi Gong

Qi Gong stärkt die Lebensenergie und lässt sich gut in den Alltag einbauen. Die uralte fernöstliche Bewegungslehre ist Teil der traditionellen chinesischen Medizin und basiert auf der Annahme, dass Energielinien (Meridiane) den Körper durchziehen. Wenn die Meridiane durch Stress oder Krankheit blockiert sind, kann die Lebensenergie „Qi“ nicht richtig fließen. Mit einer Mischung aus Dehnungs-, Balance- und Entspannungsübungen kann die Energie jedoch wieder zum Fließen gebracht werden.

 

Anders als im Yoga üben die Teilnehmenden von QiGong-Kursen im Stehen auf der Stelle. Arme und Beine werden sehr langsam bewegt und mit minimalen Gewichtsverlagerungen oder kleinen Schritten kombiniert. Sind die Übungsabläufe verinnerlicht, können sich die Gedanken ganz auf den Atem und die Bewegung konzentrieren.

 

Die ruhigen und gleichmäßigen Übungen fördern die Beweglichkeit, stärken die Muskulatur, verbessern die Koordination und den Gleichgewichtssinn. Anders als beim Taiji müssen keine langen Schritt- und Bewegungsabfolgen gelernt werden. Die einzelnen Sequenzen sind kurz und die Übungen eignen sich für Menschen jeden Alters. Man braucht nur zwei Quadratmeter Fläche, um die Übungen machen zu können, zum Beispiel in einer kurzen Pause am Arbeitsplatz. Atemübungen sind auch beim Sitzen in der U-Bahn oder beim Warten in einer langen Schlange möglich. Wer schon lange Qi Gong macht, kann seine Selbstheilungskräfte sogar aktivieren, indem er sich die Übungen nur vorstellt.

 

Grit M. Wolff

 

Petra Foidl

Remise/Werkstatt für Clownforschung

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