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Mach's wie deine Leber: Triff eine Unterscheidung!

Wie wir hier über die Leber lernen, ist dieses Organ ein Bioreaktor mit atemberaubender Performance. In jeder Sekunde werden hier unzählige Stoffwechselprozesse in Gang gesetzt – Stoff-Wechsel im wörtlichen Sinne: Nährstoffe werden in verfügbare Formate umgewandelt, giftige Stoffe werden in weniger schädliche Abbauprodukte verwandelt, die dann von den Nieren weiterverarbeitet und über die Blase ausgeschieden werden.

All diese Prozesse laufen – wie die allermeisten Körperfunktionen - ganz von selbst ab. Was Sinn macht, denn wenn wir diese Prozesse bewusst steuern müssten, wären wir sofort komplett überfordert. Das Beste, was wir tun können, ist uns diese Leistung bewusst zu machen und sie wertzuschätzen. Wir denken oft daran, wie unvollständig, unzureichend, „nicht gut genug“ wir sind. Wenn wir uns bewusst machen, welches Wunderwerk da in jedem Moment am Werk ist, können wir diesen Mindfuck ad absurdum führen. Dazu braucht es die Fähigkeit der Unterscheidung.
 

Genauso wie die Leber mit großer Zuverlässigkeit, geradezu akribisch, die guten von den schlechten Stoffen unterscheidet, können wir lernen, nährende und toxische Gedanken voneinander zu unterscheiden. Und die toxischen Gedanken auszuscheiden. Zum Beispiel indem wir ihnen keine Aufmerksamkeit mehr zukommen lassen. Mit der Zeit verabschieden sie sich dann von selbst.
Triff eine Unterscheidung! Das gilt für die mentale wie auch die physische Gesundheit. Unterscheide, was dir gut tut von dem was dir schadet. Erst wenn wir uns das bewusst gemacht haben, können wir eine Ent-scheidung treffen.


Unser Körpersystem ist hochintelligent und effizient und hat bewusste, aktive Zuwendung verdient. Geben wir den Organen, insbesondere auch der Leber, die Chance sich immer wieder zu regenerieren.

Weniger ist mehr: Das haben wir schon beim Thema Darm gelernt, dass er Phasen der Erholung braucht, in denen er nicht pausenlos mit Stoffen bombardiert wird. Auch die Leber genießt es, wenn sie sich gründlich reinigen darf. Wie Zähneputzen kann die tägliche bewusste Unterstützung der Leberreinigung integriert werden. Unser genialer High-Performance-Bioreaktor wird sich dankbar erweisen, indem wir mehr Energie spüren, weniger krank sind und vielen Folgeerkrankungen damit vorbeugen. Also ran an die Suchmaschine und einfach mal „Leberreinigung“ eingeben und  die weiteren Impulse hier auf der Seite lesen.


P.S.: Während der knapp zwei Minuten, die du dich hier schlau gemacht hast, hat deine Leber nahezu zwei Liter Blut gereinigt.

 

Foto: Foto: © pixabay.com

Petra Foidl

Remise/Werkstatt für Clownforschung

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