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Heilende Nahrungsmittel für Herz und Kreislauf

Unsere Gefäße bilden ein ca. 100.000 km langes Transportsystem, das mit dem Blut Nährstoffe und Sauerstoff in die Körperzellen bringt und Stoffwechselprodukte abtransportiert. Mit jedem Herzschlag wird eine Druckwelle erzeugt, durch die das Blut jede kleinste Kapillare erreichen kann. Mit einer vegetarischen und ballaststoffreiche Vollwertkost und Bewegungen können Veränderungen am Herzen als auch Veränderungen an den Gefäßen vorgebeugt und auch oftmals kuriert werden. Viele Nahrungsmittel helfen uns dabei, unsere Gefäße zu schützen und sie geschmeidig und elastisch zu halten.


Lauchölhaltige Lebensmittel (Alliin) wie Zwiebel, Knoblauch und Bärlauch wirken gefäßerweiternd, blutdrucksenkend, blutfettsenkend und lösen sogar bestehende Ablagerungen auf (fibrinolytisch). 50g frische Zwiebeln pro Tag und oder 3-4 g frische Knoblauchzehen bringen schon einen nachweislichen Effekt.


Ballaststoffreiche Gerstenkleie oder Haferkleie und insbesondere Topinambur gehören zu den wichtigsten Blutfettsenkern und sollten in der Ernährung bis zu 50 g pro Tag ausmachen.  
Es gibt wirksame Lebensmittel, die den Blutdruck senken. Allen voran sollen hier der Sellerie (2 Stangen pro Tag roh um bis zu 14%) und der Granatapfel (senkt insbesondere den oberen Wert um bis zu 20%) genannt werden.


Auch ungesättigten Fettsäuren  und Omega-3-Fettsäuren  senken deutlich einen zu hohen Blutdruck und reduzieren Erkrankungen an den Gefäßen. Fügen Sie ihren Speisen einige Teelöffel Sesam- und Olivenöl hinzu und vergessen Sie dabei nicht die viel gepriesenen Walnüsse.

Sekundäre Pflanzenfarbstoffe (Polyphenole) wirken als starke Antioxidantien (die Sauerstoffradikale unschädlich machen und damit Ablagerungen und Schädigungen an den Gefäßen abwenden können). Rote Früchte und Gemüse, wie Tomaten und Rotkohl, sollten unbedingt auf den Speiseplan.

 

Knoblauch- Zitronen- Kur -  Die Gefäßputzer

5 (Bio-Zitronen)
2 Knoblauchknollen
1l Wasser
Kurkuma, Ingwer,
Pfeffer nach Belieben

Zitronen waschen und ungeschält vierteln. Knoblauchzehen schälen und mit der Zitrone und ein wenig Wasser im Mixer zerkleinern. Mischung mit 1 l Wasser erhitzen und kurz aufkochen lassen. Anschließend den Saft durch ein Sieb in eine Schüssel geben und  mit einem Trichter in eine Flasche füllen und  im Kühlschrank lagern. Empfohlen wird, zwei bis drei Wochen lang täglich ein Schnapsglas davon zu trinken.
Die Wirkung kann verstärkt werden, wenn beim Kochen des Saftes noch Kurkuma, Ingwer und schwarzer Pfeffer beigefügt werden.

 

Bei Unsicherheiten, unklaren und langanhaltenden Beschwerden und zur Sicherung von Diagnosen suchen Sie bitte eine Ärztin, Arzt oder Heilpraktiker*in auf!


Stephanie Hustan

 

Foto: © pixabay.com

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