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Systemische Aufstellungen
 

Systemische Aufstellungen sind ein bewährtes Verfahren, um Konflikte, Verwerfungen, Blockaden etc. in Familien oder Organisationen aufzudecken und Wege zu deren Lösung zu finden. Sie können eingesetzt werden zur Ursachenforschung, zur Positionsänderung (anderer „Blick auf die Dinge“) und als Korrekturmittel im Rahmen einer Therapie oder Neuordnung. Aufstellungen sind grundsätzlich ergebnisoffen.
Die Resultate entstehen allein aus dem Aufstellungsprozess selbst.

Die Methode basiert auf der Erfahrung, dass Informationen aus menschlichen Systemen auch dann räumlich verfügbar bleiben, wenn die eigentlichen Personen und Dinge nicht direkt anwesend sind. Lässt sich eine Gruppe von Menschen auf das betreffende System ein, dann sind dessen Mechanismen (er)spürbar. Die Wirkung ist (auch in Studien) belegt, wenngleich die Funktionsweise heute noch nicht vollständig erklärt werden kann. Zum eigenen Verständnis könnte man das Wirkprinzip vergleichen mit Radiosendern, deren Wellen raumübergreifend existieren, und Radioempfängern, die auf die jeweilige Wellenlänge eingestellt sind. Zudem sind räumliche Anordnungen eine Art universelle Sprache, die intuitiv von allen Menschen verstanden wird.

 

Matthias Ristow

Petra Foidl

Remise/Werkstatt für Clownforschung

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