Selbstwirksam durch unsichere Zeiten kommen

Wenn wir Nachrichten verfolgen, kann es sein, dass wir uns hilflos fühlen, überflutet und gestresst sind. Somit ist es kein Wunder, dass unser Nervensystem hochfährt und wir in eine Dysregulation schlittern. 
 

Was können wir tun, um all die Herausforderungen leichter zu ertragen und unser Nervensystem wieder in Balance zu bringen? Hier nenne ich einige Dinge, mit denen wir uns selbst ermächtigen können, um für uns und andere wieder wirksam zu sein.

 

1.  Aus dem Passiv-Bleiben ins lebensfördernde Tun kommen

Denken Sie sich ein Ritual für morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem Schlafengehen aus.

Beispiel für ein Morgenritual:

Morgens ein Glas Wasser mit Zitrone trinken, ohne Social Media und Internet.

Musik hören und dazu bewegen, ob leichte Gymnastik oder Yoga

5 Minuten Tagebuch schreiben.
 

Beispiel für ein Abendritual:

Ein paar Entspannungsübungen wie zum Beispiel progressive Muskelentspannung oder Bodyscan.

Dankbarkeit für den Tag und die Begegnungen empfinden, die Sie heute hatten.

Eine geführte Meditation hören.

 

2. Fokus auf die Atemrhythmen 

Wenn Sie tief einatmen, reines Einatmen sein, wenn Sie ausatmen, reines Ausatmen sein. 

 

3. Auf die Sprache achten, nämlich die Art und Weise, wie wir zu uns und anderen sprechen

Indem wir freundlich mit uns selbst sind und wertschätzend über uns sprechen, werden wir auch über andere positiv und freundlich uns äußern.

 

 

Damit können wir uns immer vertrauensvoller, offener und ehrlicher auf Menschen einlassen und kommunizieren.

 

4. Sich Visionen und Aufgaben stellen

Mag die Vision und Aufgabe noch so klein oder groß sein, richten Sie sich aus, halten den Fokus und geben alles dafür, Ihr Ziel zu erreichen. Wenn nicht: „heiter scheitern“.

 

5. Mentales Training

Wenn wir mental trainieren, Vertrauen in einer Situation zu haben, die wir nicht kontrollieren können, dann ist dieses Gefühl des Vertrauens in die Selbstwirksamkeit immer bei dir. Mut und Neugierde sind dabei immer gute Begleiter.

 

6. Begrenze die negativen Nachrichten

Wir können innerhalb kürzester Zeit die Nachrichten in der ganzen Welt checken. Deshalb ist es wichtig, gezielt Nachrichten zu konsumieren, Quellen sorgfältig auszuwählen und nur eine begrenzte Zeit einzuplanen.

 

7. Langeweile einladen

Lass deine Gedanken treiben, indem du bei einer Bahnfahrt aus dem Fenster schaust oder die Augen schließt, oder etwas beobachtest, was du früher nie beobachtet hast. Eine lange Weile nichts tun.

 

Es geht nicht darum, die sieben Tipps abzuarbeiten, sondern eher diese als Handwerkszeug zu nutzen, wenn mal wieder herausfordernde Zeiten dein Nervensystem antriggern. Vielleicht machst du dir eine Kopie davon, steckst sie in deine Tasche und wenn du sie brauchst, hast du sie zur Hand.

 

Saleha Ruck

 

 

Bild zur Meldung: © Vlada Karpovich auf pexels.com

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