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Erste-Hilfe-Maßnahme: Quarkwickel

 

Der Quarkwickel ist ein fast vergessenes altbewährtes Hausmittel. Als Erste-Hilfe-Maßnahme ist er bei Verletzungen wie Prellungen, Zerrungen, Verstauchungen, Brüchen, aber auch chronischen Gelenkschmerzen und auch bei Halsschmerzen und Bronchitis überaus sinnvoll. Besonders wirkungsvoll ist Quark wegen seiner Milchsäurebakterien (Kasein). Wenn Quark mit der Haut in Berührung kommt leitet er einen Milchsäureprozess ein und sorgt dafür, dass dem Gewebe entzündliche Stoffe entzogen, gebunden und abtransportiert werden. Er wirkt abschwellend, schmerzlindernd und schleimverflüssigend.

Anleitung für Quarkwickel:                                                       
Baumwolltuch/Kompresse                                                                    Mullbinde                                                                      100g-400g Quark (Zimmertemperatur)
Trage den Quark etwa fingerbreit auf ein sauberes dünnes Baumwolltuch.                                                       Lege es mit der Stoffseite voran auf die betroffene Stelle.                                                        Wickel dann ein Handtuch oder eine Mullbinde darum, um die Quarkauflage zu fixieren.
Der Quarkwickel sollte 20 bis 40 Minuten einwirken und abgenommen werden, wenn der Quark zu trocknen beginnt. Kurz die Haut Abwaschen, Abtrocknen und Fertig. Der Quarkwickel kann 2-3x täglich angewendet werden.


Achtung: Gib den Quark nicht direkt auf Verletzungen oder offene Wunden.

Bei Unsicherheiten, unklaren und langanhaltenden Beschwerden und zur Sicherung von Diagnosen suchen Sie bitte einen Arzt/in oder Heilpraktiker/in auf!

 

Stephanie Hustan

 

 

 

Bild zur Meldung: © pixabay.com

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