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Let it flow - unser Herz-Kreislauf

Herz-/ Kreislauferkrankungen sind mit Abstand die weltweit häufigste Todesursache. Etwa jedes dritte Menschenleben endet vorzeitig durch kardio-vaskuläre Probleme. Da lohnt es sich, etwas genauer hinzuschauen, womit wir es im ganzheitlichen Sinne zu tun haben.
 

Die These: Je freier alles fließen kann, umso gesünder sind wir. Je starrer die Gefäße, je enger das Herz, umso mehr steuert das System auf den Kollaps zu. Genauso wie der Straßenverkehr an bestimmten Punkten ins Stocken gerät und kollabiert, hat auch unser Herz-Kreislauf-System kritische Grenzen.

Nehmen wir an, der gesunde Kreislauf steht für das pulsierende und frei fließende Leben. Dieses basiert auf dem Prinzip von Rhythmus und Schwingung. Einatmen – ausatmen ist eine rhythmische Schwingung, Expansion – Kontraktion - so wie das Blut mit dem Herzschlag in den Gefäßen pulsiert. Das irdische Leben existiert immer in diesen Polaritäten und für uns geht es darum, möglichst das ganze Spektrum auszuschöpfen.

Wie frei schwingen wir also mit dem Pendel des Lebens? Leisten wir Widerstand, machen uns eng, stemmen uns gegen den Fluss des Lebens oder weichen ihm aus?

Konkreter: Benutzen wir unseren Körper wofür er entworfen ist, nämlich sich zu bewegen, zu gehen, zu laufen und zu tanzen? Oder sitzen wir die meiste Zeit des Tages auf Stühlen und lassen uns von Hilfsmitteln fortbewegen? Unterstützen wir den Blutfluss durch gutes Wasser und eine natürliche Ernährung mit einem hohen Wassergehalt?

Wie beweglich ist unser Geist? Lassen wir ihn frei, lernen kontinuierlich und bleiben offen für Neues. Wie sehr versuchen wir Kontrolle über das Leben auszuüben, uns abzusichern? Wie starr halten wir an unseren Bewertungen und Verurteilungen fest?
Wie frei schwingen unsere Gefühle? Wie sehr darf sich unser Herz ausdehnen? Halten wir unsere Gefühle in Zaum, spalten sie ab oder betäuben uns, leben in Angst und andauernder Anspannung? Oft haben wir unbewusst einen Modus Vivendi etabliert, uns auf einem schmalen Korridor der Lebendigkeit eingerichtet, der uns auf einem gewissen Niveau funktionieren lässt. Manchmal ist auch eine traumatische Erfahrung in unserem System wie eingefroren und hält eine muskuläre Spannung. Es gibt viele Faktoren, die hier auf komplexe Weise zusammenwirken.

Fangen wir doch bei den einfachen Dingen an.
Suchen wir Tiefenentspannung zum Beispiel bei einer Massage oder Meditation, trinken 1,5 -2 Liter Wasser, bewegen uns in der Natur, lassen unseren Gefühlen Raum zu sein und die Tränen fließen.

Diese und weitere Wohltaten für unseren Lebens-Kreislauf sind nicht nur etwas für‘s Wochenende oder den Urlaub. Rhythmus und Flow in den Alltag integriert lässt uns gesünder und länger leben.

 

Andreas Fiedler

 

Foto: Andreas Fiedler

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Remise/Werkstatt für Clownforschung

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