Die Macht der Worte - oder wenn das Gute siegt!

Wir spüren in diesen Zeiten einer grenzenlosen Vernetzung und Kommunikation besonders intensiv, welchen Einfluss die Informationen in Worten und Bildern auf uns haben.  
Durch die Pandemie hat sich die Kommunikation immer stärker zu einem kollektiven Feld entwickelt, das uns Menschen global im Miteinander verändert hat. In den vergangenen zwei Jahren waren die Worte im Dauerkrisenmodus, so dass wir uns diesen Einflüssen kaum noch entziehen konnten. Das hat mir noch deutlicher gemacht, wie wichtig es ist, im inneren Abstand mein eigenes Denken zu kultivieren und mich nicht von der Angst vereinnahmen zu lassen.
Gleichzeitig spüre ich, wie die Macht der Worte auch für das Gute genutzt werden kann.
So sind meine Worte für dieses Jahr: Würde, Verständnis, Liebe, Versöhnung, Vergebung, Friedfertigkeit, Dankbarkeit und Freude.

 

In meinem Alltag spüre ich die Kraft der Worte, die vom Herzen kommen, besonders stark in der morgendlichen Meditation und Affirmation, die meine Dankbarkeit für mein Leben stärkt.

 

Am frühen Morgen ist es leicht, den Gedanken und Worten eine Richtung zu geben und sie mit Freude, Verständnis und der Empathie des Herzens zu füllen.

 

Eine weitere aufbauende und heilsame Kraft hat die Musik in Wort und Klang. Wir können sie täglich nutzen, um Herz, Geist und Gefühl in Harmonie zu stimmen.

Liebevolle und achtsame Worte bringen wieder Würde und Wertschätzung in das Miteinander. Wir erleben es als aufbauend und erhebend, wenn wir gewürdigt und wertgeschätzt werden, genauso wie die Wirkung, die Wertschätzung für andere hat. Es öffnet uns füreinander und lässt erkennen und fühlen, was verbindet. Es schenkt Selbst-Wert. Wie hoffnungsvoll ist diese Zeit, in der wir auf vielen Ebenen täglich gute Gedanken, Hilfen und Ideen teilen, die auf gute Weise “ansteckend” sind und verbinden, die Zuversicht verbreiten und Trost schenken.


Achtsame Momente im Alltag und die Suche nach Selbsterkenntnis sensibilisieren für die positiven Worte und stärken die Freude, sie im Alltag lebendig zu nutzen. Der Jahreswechsel hat mich veranlasst in die Worte des vergangenen Jahres hinein zu spüren, die mich begrenzen und in alten Rollen halten. So habe ich den “inneren Kritiker” ersetzt durch “die Wertschätzende”, die Strenge durch die Güte. In einer Zeit, wo die Kurz-Nachrichten zum täglichen Austausch gehören, bekommen die wahren Worte, das Gute, das Schöne eine neue Wertigkeit. Wir können das Lesen, Schreiben und die Poesie genießen oder miteinander in der Kommunikation kreativ und lebendig werden. Nichts bleibt, wie es ist, auch nicht in unserer Sprache! Lass uns das Gute stärken und uns selbst wieder trauen. Auf jedes Wort der Liebe und Wertschätzung können wir bauen!   

 

Martina Simon

 

 

 

Bild zur Meldung: © pixabay.com

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