Parkinson und Naturheilkunde

Ein diagnostizierter und gesicherter Morbus Parkinson ist ein degenerativer Prozess und bedeutet einen zunehmenden Mangel an motorischen Fähigkeiten. Die Dopamin-produzierenden Nervenzellen im Gehirn sterben ab. Die Jahre vergehen mit dem Versuch die körperlichen Fähigkeiten aufrecht zu erhalten. Es kommen Medikamente zum Einsatz und wer es sich leisten kann lässt sich einen Hirnschrittmacher implantieren.

 

Wäre es nicht denkbar, die Diagnose früher zu erstellen, bevor die ersten Nervenzellen abgestorben sind, um den Verlauf zu bremsen oder im Idealfall nicht eintreten zu lassen? Die Naturheilkunde bietet mit ihren ganzheitlichen Therapien und ihren vielen traditionellen Verfahren eine ganze Palette gesicherter Diagnosen und Behandlungsmöglichkeiten. Ich denke dabei an Symptome des schlechten Befindens wie Schlafstörungen, Unruhezustände, Berührungsempfindlichkeiten, Empfindlichkeiten gegen Geräusche und Licht. Verbunden mit einer Familien- und Patientenanamnese zeigen sich die Veranlagungen und den Beginn eines möglichen Nervenleidens noch vor Ausbruch einer Erkrankung.

 

Wir sind gestresst und haben Tage, an denen wir ausflippen. Wir kennen sie alle. Solange wir in der Lage sind, über die Fülle präventiver Maßnahmen unmittelbar in eine Phase der Regeneration zu wechseln, spricht die Naturheilkunde von einem gesunden Geist und Körper. Es ist der Moment des Wohlgefühls und der Entspannung, der uns bei beginnenden, pathologischen Prozessen dauerhaft fehlt. Dieser Mangel sollte unseren Verstand hellwach werden lassen. Er sollte diese fehlenden Prozesse der Reparatur sehr ernst nehmen und tätig werden.

 

Ein guter Therapeut wird zuhören und den Symptomen des dauerhaft schlechten Befindens nachgehen, sowohl auf der körperlichen als auch auf der psychischen Ebene.

 

Je früher wir ein Nervenleiden diagnostizieren können, desto besser sind die Chancen eines gesunden und erfüllten Lebens.

 

Ursache einer Nervenerkrankung ist die Überreizung der Nervenzelle, bei Morbus Parkinson die Überreizung der Dopamin-produzierenden Nervenzelle. In dieser frühen Phase ist es möglich, die Weichen für einen milden Verlauf mit wenigen Einschränkungen zu stellen. Wir können etwas für unser Wohl tun, indem wir kontinuierlich in die Eigenreflektion gehen und uns liebevoll, aber auch wachsam gegenüberstehen. Ein überhitztes Gemüt, das sich nicht beruhigen kann, ist ein erster Hinweis auf eine überforderte Nervenzelle und sollte ernst genommen werden. Kapituliert sie, folgt bei Morbus Parkinson der komplette Rückzug des Patienten. Vor allen Dingen sei an dieser Stelle die Sprache erwähnt. Der Patient verliert seine motorischen Fähigkeiten zu sprechen. Die ersten körperlichen Symptome folgen dem verstummenden Patienten.

 

Um sich vor manifestierten Erkrankungen zu schützen, hilft es den Körper regelmäßig von Toxinen zu befreien. Ein wahrer Meister ist das lauwarme Zitronenwasser morgens auf nüchternen Magen getrunken. Es stabilisiert die Leber, die wichtige Bausteine des Stoffwechsels produziert, den Körper reinigt und den gesunden Kreislauf des Lebens aufrecht erhält. Ein überhitztes Gemüt lässt sich auf wundersame Weise über Muskeldehnung besänftigen. Der Duft von Sandelholz bei einem schönen Glas Rotwein, einer nährenden Speisung mit guten Fetten, erdigem-wasserhaltigem Gemüse und guten Gesprächen schließen einen ereignisreichen Tag voller Dynamik ab. Wir legen uns mit dem Gedanken zur Ruhe, dass wir uns bemüht haben einen guten Tag zu gestalten und ihn in tiefster Zufriedenheit gehen zu lassen.

 

Gabriele Oppermann

 

 

Bild zur Meldung: © pixabay.com

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