Erfüllt leben lernen

(M)ein neuer Blick auf Fülle und Mangel! Gewohnheit ist die Vergangenheit und das Ungewohnte unsere lebendige Zukunft. Alles steht heute auf dem Prüfstand, unsere Vorstellungen, Werte, Glaubensmuster, das persönliche und gesellschaftliche Miteinander und Handeln. So auch das Verständnis von . Heute sehe ich diese Aspekte als die zwei Seiten einer Münze, die beide zum Leben gehören.   
Rückblickend auf meine frühe Jugend erlebte ich Mangel und Fülle als große Ungerechtigkeit in der Welt, in den Entwicklungschancen und den wirtschaftlichen Möglichkeiten der Menschen. Es schien mir, als hätten wir keinen Einfluss auf diese Kräfte. Mein Blick auf Fülle und Mangel erweiterte sich durch die vielen Krisen und Chancen im Wandel der Gesellschaft, meiner persönlichen Welt und seelischen Entfaltung.   

Jede Lebensphase hat ihre Krisen und Chancen, ihre Werte und Erwartungen.   
So haben wir in der Jugend andere Vorstellungen von Fülle und Mangel, die beeinflusst werden von der eigenen Geschichte, der Kultur, den geschichtlichen und sozialen Themen, die für jede Generation wegweisend und bedeutsam sind.

Fülle und Mangel existieren gleichzeitig in unserem Leben. Je nach unserem Fokus und Erleben kann die Fülle oder auch der Mangel gegenwärtig sein. Sie sind nicht auf das Materielle beschränkt. Kennen wir nicht die Fülle in den Emotionen, im sozialen Miteinander, in der Kreativität, in den Ideen, im Wissen und in den Lebenserfahrungen? Genauso kann sich auch der Mangel manifestieren in allen Bereichen. Wir können existentielle Not erleben und möglicherweise eine Fülle in sozialen Beziehungen und menschlicher Geborgenheit.

Wir alle haben unsere eigene Geschichte mit diesem Thema und werden im Rückblick befreiend erfahren, dass wir wieder mal einer Lebensphase entwachsen sind. 

 

Was für ein Geschenk, wenn wir mit neuen Augen in den Spiegel des Lebens blicken dürfen.
Rückblick und Reflektion wie auch offene Gespräche mit vertrauten Menschen helfen uns enorm. Sie laden ein, die Perspektive zu verändern und stärken Achtsamkeit und Wertschätzung. Ein kurzes, aber offenes Gespräch kann eine Flut von positiven Veränderungen nach sich ziehen und gefühlten Mangel in Freude und Fülle wandeln.   

   

Erfüllt leben ist eine Einladung zu neuen Perspektiven und kreativem Handeln!    
Es ist die Prüfung unserer Werte und Vorstellungen. Was brauche ich heute, um wirklich erfüllt zu leben und zu teilen? Kann ich die kleinen Dinge in meinem Alltag wertschätzen und erleben? Kann ich die Natur täglich in ihrer Fülle wahrnehmen? Stehen uns die alten Vorstellungen nicht mehr im Weg, entwickelt sich ein lebendiges Bewusstsein und die Achtsamkeit für die wahren Werte dieser Zeit. Es schenkt Vertrauen in jeder Veränderung und in die inneren Kräfte!   

 

Mein persönlicher Schlüssel zum erfüllten Leben ist die Dankbarkeit! Sie befreit meinen Blick immer wieder neu für die kleinen, unscheinbaren Dinge und lässt mein Herz singen.   
Was erfüllt dich heute in deinem Leben? Lass dich einladen in dieser wundervollen Jahreszeit, um die Fülle wie ein Kind zu entdecken, zu genießen und mit Freude zu teilen!   

  

Martina Simon

 

 

Bild zur Meldung: © pixabay

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