Die Haut - Körpergrenze und Sinnesorgan

Die Haut, was ist das überhaupt und welche  Bedeutung hat sie für uns?

 

Die Haut ist zugleich unsere Körpergrenze und ein wichtiges Sinnesorgan. Sie besteht aus mehreren Schichten und hat verschiedene Aufgaben. Sie trennt Innen- und Außenwelt, das heißt. sie ist für unsere Abgrenzung zuständig. Die Haut schützt uns vor mechanischen, chemischen und thermischen Schädigungen und darüber hinaus vor dem Eindringen von Krankheitskeimen. Zusätzlich spielt sie eine entscheidende Rolle bei der Wärmeregulation und sorgt im Wesentlichen für die Aufrechterhaltung der Körpertemperatur.

Zugleich übernimmt sie die Aufgabe als Regulator des Wasserhaushaltes, schützt uns damit vor übermäßiger Austrocknung.

 

Neben all diesen Schutzfunktionen ist die Haut auch ein Sinnesorgan für das Berühren, Tasten, Druck-, Temperatur- und Schmerzempfinden. Und sie ist ein wichtiges Kommunikationsorgan, sie lässt uns erröten oder erblassen.

 

Das Unterhautgewebe kann einerseits Fett speichern und andererseits säure- und stickstoffhaltige Abfallprodukte zur Unterstützung der Nierenfunktion ausscheiden. Wie können wir unsere Haut unterstützen, dass sie all diese lebenswichtigen Aufgaben weiterhin zuverlässig für uns ausführt? Da gibt es vielfältige Möglichkeiten:

 

Durch regelmäßige Bewegung sorgen wir dafür, dass sie konstant durchblutet und gedehnt wird, was ihre Ernährung


 

und Elastizität unterstützt. Die Haut freut sich ganz besonders über ausreichende Flüssigkeitszufuhr, vor allem über Wasser oder Kräutertees.

 

Darüber hinaus gibt es verschiedene Pflanzen und Pflanzenöle, die eine gute Wirkung für die Haut haben, wie Ringelbume, Aloe Vera, Nachtkerze, Ackerstiefmütterchen, Granatapfel, Rose, Gänseblümchen, Eichenrinde, Johanniskraut, Ackerschachtelhalm, Birke, Bittersüßer Nachtschatten.

 

Hat unsere Haut Probleme, ist das häufig ein Zeichen dafür, dass ein anderes Ausleitungsorgan wie Niere oder Darm „schlapp“ macht. Dann entgiftet der Organismus über die Haut, was sich bald in entsprechenden Symptomen wie Unreinheiten und Entzündungen ausdrückt.

 

Wenn wir also gut für unsere Haut sorgen möchten, sorgen wir am Besten für eine gute „Reinhaltung“ unseres gesamten Organismus und unser Wohlempfinden, damit unsere Haut entlastet ist.

 

Schließlich ist unsere Haut auch ein Spiegel unserer Seele: Geht es uns gut, sieht es jeder an unserer Haut und auch an unseren Haaren. Geht es uns nicht gut, dann auch: Der Teint verändert die Intensität der Färbung, die Reinheit der Haut wandelt sich, die Durchblutung wird beeinflusst, die Elastizität von Haut und Haaren drückt sich entsprechend aus.

 

Wir strahlen es aus mit „Haut und Haaren“, wie unser Befinden ist. Wir können viel dafür tun, damit wir weiterhin strahlen!

 

Miriam Großhennig

 

 

Bild zur Meldung: © Yoann Boyer auf Unsplash

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