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Allergien: Eine Ursache, eine Lösung

Das Leben besteht aus Aktion und Reaktion. Gesundheit spielt sich im mittleren Bereich zwischen Aktions- und Reaktionsextremen ab. Grenzüberschreitungen der Reaktion nach der einen oder anderen Seite bezeichnet man als Krankheit. (Dr.med. Karl Konrad Windstosser).

 

Diese Worte beschreiben sehr gut, worum es bei dem Thema Allergie im Wesentlichen geht. Wenn unser Immunsystem überreagiert, geraten wir schnell aus dem Gleichgewicht.

 

Aus harmlosen Stoffen (wie z.B. Blütenpollen) werden auf einmal Feinde, die mit unverhältnismäßigen Reaktionen des Immunsystems bekämpft werden.

Dabei können wir unterscheiden, dass ein nicht richtig funktionierendes Immunsystem kein schwaches Immunsystem, sondern ein zu wenig selektiv arbeitendes Immunsystem ist. Es hat die Orientierung verloren gegenüber Stoffen, die wirklich schädigend für unseren Körper sind und denen, bei dem es sich gelassen zurücklehnen könnte.

 

Es gibt unterschiedliche Allergieformen, von spontanen Reaktionen bis hin zu verzögerten, schleichenden Prozessen. Eine spezielle Form ist die sogenannte Kreuzallergie, bei der ein Antikörper, der sich auf ein spezielles „Feindbild“ (Allergen) spezialisiert hat, plötzlich auch andere „Feinde“ erkennt und auf diese (fehl-)reagiert.

 

Durch die Vergiftung entstehen alle Krankheiten. (Paracelsus)

 

Ob wir nun Allergien, Unverträglichkeiten oder Hautproblematiken betrachten - eines haben alle miteinander gemein: das Überladensein mit toxischen Stoffen - letztlich die Hauptursache allergischer Reaktionen.

 

Auf der einen Seite nimmt der Körper eine Vielzahl an Giftstoffen auf, während er auf der anderen Seite nicht schafft, das belastende Material wieder auszuleiten.

 

Abfallprodukte können nicht oder unzureichend umgewandelt und abgebaut werden.
Das so im Körper aufgestaute Material wird im Bindegewebe eingelagert.

 

Dieser ungenügende Abtransport und der daraus folgende “Gift-Stau” sowie die Entgleisung der Immunzellen kann viele Ursachen haben, wie:

- Unterdrückung bzw. Zurückschlagen von Krankheit, Fieber, Entzündungsprozessen
- ungesunde Ernährungsgewohnheiten, Alkohol- und Nikotinkonsum
- Mangelhafter Gasautausch durch zu flache Atmung (eine tiefe Atmung hilft beim Entgiften!)
- Bewegungsmangel
- seelische „Vergiftungen“, wie Stress, Konflikte, Frustration, negative Gedanken

 

Kräuterpfarrer Sebastian Kneipp wurde einmal gefragt, welches die drei wichtigsten Therapieverfahren seien. Er hat darauf geantwortet: „Erstens Entgiftung, zweitens Entgiftung, drittens Entgiftung.“

 

Wir können unseren Körper auf verschiedenen

Wegen darin unterstützen, Giftstoffe auszuleiten.
Eine Möglichkeit sind Fastenkuren (siehe Thema des letzten Monats). Desweiteren gibt es verschiedene Ausleitungskonzepte mit Heilpflanzen, Reiskuren, Darmsanierung mit anschließendem Aufbau der Darmflora sowie Eigenbluttherapien.

 

Da dies alles mit spezifischen Ein- und Anleitungen einhergeht, empfiehlt es sich hier tatsächlich zu Beginn einen Arzt oder HeilpraktikerIn des Vertrauens einzubeziehen.      

         
Miriam Großhennig

 

 

Bild zur Meldung: © pixabay.com

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