Selbstregulation in stressigen Zeiten


Es gibt viele gute Gründe, in sich selbst zu ruhen.


Unser Nervensystem ist in einem stetigen Wechsel von Anspannung und Entspannung. Diese Übergänge geschehen manchmal so schnell, dass wir es gar nicht mitbekommen.

Deshalb ist es wichtig, dass wir immer wieder, wenn wir in großer Anspannung unterwegs sind, uns ein inneres Stoppschild vorstellen und wirklich inne halten - tief durchatmen, Augen schließen und  einen Moment der inneren Ruhe spüren.

 

Dieses Stoppschild haben wir schon als Kind, bei der Überquerung einer Straße kennengelernt.

Stopp - schauen - gehen.

Oder anderst ausgedrückt: stopp - atmen - ruhen - weitergehen.

 

Entspannung ist nicht nur wichtig für unser Wohlbefinden, sondern auch für unsere Gesundheit.

Eine kleine Auszeit, auch nur für wenige Minuten, kann Druck, Anspannung und Belastung lindern.

Sich entspannen zu können, ist eine ganz natürliche Fähigkeit, die jeder von uns in sich trägt.

 

 


 

Doch vor allem in stressigen Zeiten fällt es uns nicht immer leicht loszulassen.


Zwei beruhigende Übungen zur Selbstregulation:

1. Du sitzt oder stehst und schließt deine Augen, atmest ruhig und gleichmäßig weiter, hast guten Kontakt mit deinen Füßen zur Erde.

Nun umarmst du dich selbst und hältst dich, bis eventuell ein tiefer Atemzug, ein Seufzer entsteht. So kann sich dein autonomes Nervensystem beruhigen.

 

2. Du legst je nach Vorliebe ein Stück Apfel, ein Stück Banane oder ein Kräuterbonbon auf die Zunge. Dann schließt du den Mund und lässt die Frucht an deinem weichen Gaumen landen. Deine ganze Aufmerksamkeit richtest du auf den Geschmack und die Empfindungen auf deiner  Zunge am weichen Gaumen.

Die Übungen geben dir die Möglichkeit, alles was im Außen ist, einen Moment lang auszuschalten und den Fokus ganz nach innen zu richten.

 

Sabine Saleha Ruck

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild zur Meldung: © pixabay.com

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