Kleine Körperübung

 

Stemmen   -  Dehnen  -   oder   -  Spannen?


Diese Übung möchte dazu verhelfen, wieder mehr in Kontakt mit dem eigenen Körper und den Spannungsverhältnissen im Körper zu kommen.

Du braucht dafür eine Decke oder Matte, auf die Du Dich legst und bequeme Kleidung.

Die Übung dauert je nach eigenem Ermessen 15 – 30 Minuten.

 

Lege Dich auf den Rücken.

Liege flach und nimm wahr, welche Teile Deines Körpers die Unterlage berühren.

Gibt es irgendwo noch einen Teil den Du hältst, oder kannst Du Dich ganz der Schwerkraft überlassen?

 

Nun ziehe ein Bein heran, so dass Dein Fuß aufgestellt ist.

Prüfe, ob Du ihn hältst, oder ob er von alleine stehen kann?

Gibt es ein Position, wo er alleine steht?

Wie ist der Kontakt Deines Körpers zum Boden?

 

Nun gibst Du Gewicht auf Deinen aufgestellten Fuß und hebst damit Dein Becken vom Boden ab.

Stemmst Du? - oder dehnst Du Dich dabei? - oder spannst Du mit der Bewegung einen Bogen?

Gibt es für Dich einen Unterschied zwischen diesen drei Möglichkeiten?

Mache zwischen jeder Bewegung eine Pause und spüre in Dich hinein.

Was nimmst Du wahr?

Hat sich in Deiner Auflagefläche etwas verändert?

Hat sich in Deinem Körper etwas verändert?

‚Schaue‘ Dir selbst dabei zu, wenn Du so da liegst und diese Bewegungsmöglichkeiten erforschst.

Probiere sie wieder und wieder aus und mache zwischendrin Pausen des ‚Horchens‘ auf die Qualität Deines Daseins.

 

 

Nun gönnst Du Dir eine Pause.

Du streckst Dein Bein aus.

Du beobachtest Deine momentane Kontaktsituation zwischen Deinem Körper und der Unterlage.

Wie sieht die jetzt aus?

Gibt es einen Unterschied zum Beginn der Übung?

Hältst Du noch irgendwo einen Teil Deines Körpers, oder kannst Du Dich der Schwerkraft hingeben?

 

Nun ziehst Du das andere Bein heran und forschst mit Deiner anderen Seite an den Qualitäten des Stemmens – Dehnens  und – Spannens

Gönne Dir zwischendrin immer wieder Pausen des Nachspürens.

Wir fühlt sich der Kontakt zum Boden an? - und wie fühlt es sich in Deinem Körper an?

Verändert sich etwas? Nimmst etwas Neues wahr?

Probiere Dich aus – forsche mit Dir und dem Kontakt zum Boden.

‚Horche‘ in Deine Bewegungen hinein. Wie nimmst Du sie wahr – Deine Bewegungen?

 

Nun streckst Du Dein Bein nochmal aus.

Beobachte noch einmal den Kontakt zwischen der Unterlage und Deinem Körper.

Wie nimmst Du ihn jetzt wahr?

Hat sich etwas verändert?

Wie ist das Gefühl in Deinem Körper? Fällt Dir dort etwas auf, im Vergleich zu vorher?

 

Wenn Du nun soweit bist, kommst Du über die Seite nach oben, indem Du alle Stützmöglichkeiten Deines Körpers nutzt als Unterstützung, bis Du oben bist.

 

Im aufrechten Stand beginnst Du nun, aufmerksam mit Deienm inneren Auge zu beobachten, wie steht es sich nun? Fällt Dir irgendetwas auf?

Kannst Du Dich erinnern, wie Du gestanden bist, bevor mit der Übung losgelegt haben?

Und ist das Gefühl des Stehens jetzt noch gleich, mit dem Gefühl von davor?

Was nehme ich wahr?

 

„Das Erforschen meiner Bewegung – frei nach der Arbeit von Elsa Gindler“

 

Miriam Großhennig 

 

 

 

 

Bild zur Meldung: © pixabay.com

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