Heilpflanzen für Bewegung und Gelenke

Schmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen hat der eine oder die andere in irgendeiner Form sicher schon erlebt. Die konservative Therapie mit synthetischen Schmerzmitteln und Entzündungshemmern bleibt zumeist auf die Symptome beschränkt, nimmt kaum Einfluß auf den Heilungsverlauf und ist auf Dauer recht nebenwirkungsreich. Neben der Ursachenforschung steht die Schmerzlinderung und Wiederherstellung der Beweglichkeit auch in der Naturheilkunde an vorderster Stelle.                                                            Der Bewegungsapparat wird in einen passiven und einen aktiven Teil gegliedert: Der passive Bewegungsapparat besteht aus Knochen, Gelenken und Bändern. Bewegt wird das Knochengerüst durch die Skelettmuskulatur, die den aktiven Bewegungsapparat bildet. Durch abwechselndes Zusammenziehen und Entspannen der Muskeln wird der Körper bewegt. Der Bewegungsapparat benötigt verschiedene Funktionen, damit es ihm gut geht.

Er braucht eine gute Durchblutung, für den An- und Abtransport von Nährstoffen und Abfallstoffen, für ein ausgewogenes Säure-Basen-Verhältnis, für die sogenannte Thermoregulation.

Für den Bewegungsapparat gibt es eine bunte Mischung an Heilpflanzen, die ihm für sein Wohlergehen dienen und auch bei akuten Verletzungen lindernd und heilsam wirken.

Brennnessel, Schachtelhalm und Spitzwegerich unterstützen den Stoffwechsel und versorgen den Körper mit wertvollen Inhaltsstoffen, wie Eisen und Kieselsäure. Gute Schmerzmittel sind Weidenrinde und Mädesüss; sie enthalten Acetylsäure. Die Notfallpflanzen bei Verletzungen sind Beinwell und Arnika, die aber nur für äußere Anwendung geeignet sind. Als natürliche Gerinnungshemmer werden Steinklee und Waldmeister eingesetzt. Teufelskralle, Hauhechelwurzel sind wirksame Antirheumatika.

Tee für kalte Knochen:
Brennnessel       
Löwenzahn  
Ingwer    
Kurkuma
Wacholderbeeren
Mädesüß

Tee für heiße schmerzende Gelenke:
Teufelskralle
Brennnessel  
Ringelblume
Steinklee
Weidenrinde
Pfefferminz

Zur Anwendung empfiehlt es sich, drei Tassen täglich ungesüßt vor dem Essen mit einen Esslöffel pro Tasse (150ml) zu überbrühen und 10 Minuten ziehen zu lassen. Mehrmals täglich trinken. 

Bei Unsicherheiten, unklaren und langanhaltenden Beschwerden und zur Sicherung von Diagnosen suchen Sie bitte einen Arzt/in oder Heilpraktiker/in auf!     
          

Miriam Großhennig

   

 

 

Bild zur Meldung: © pixabay.com

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