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Atemräume - eine Kontakt-Atemübung


Wer "einen langen Atem hat", lebt länger, ist lebendiger und kann sich selbst gut spüren.

 

Diese Übung kann Dir helfen, wieder mehr bei Dir selbst anzukommen und zu spüren, wie der Atem wieder neue Lebendigkeit in Deinen Körper bringt.

Sie soll Dir zu einer vertieften Atmung und zu einer niedrigeren Atemfrequenz verhelfen.

Die Übung dauert je nach Wahl 15 – 30 Minuten.

 

Du brauchst für diese Übung eine Matte oder Decke zum Drauflegen und einen Meditationswecker o.ä.

 

Und so geht sie:

 

Lege Dich auf den Rücken.

Wichtig während dieser Übung ist, dass der Atem kommen und gehen kann, ohne Anstrengung.

Lasse das Atmen geschehen, während Du beobachtest, was geschieht, ohne etwas zu wollen.

 

Lege die Handflächen entspannt auf Deinen Bauch.
Beobachte nun, was geschieht. Kannst Du ein sich Heben und Senken Deiner Hände wahrnehmen,  während Dein Atem kommt und wieder geht?
Kannst Du auch zwischen dem Einatem und Ausatem eine Pause zulassen?
Wie sieht es aus, nachdem Du den Atem hast gehen lassen, ist es Dir auch hier möglich, wieder eine Pause zuzulassen?

Spüre in Dich hinein, was passiert in Dir, während Du Deine Atmung so geschehen lässt?

Kannst Du etwas wahrnehmen?

Verändert sich etwas an Deinem Körpergefühl oder auch mit der Auflagefläche Deines Körpers im Kontakt zur Unterlage?

 

Nun legst Du Deine Handflächen an Deine Flanken, „lausche“ auch hier mit Deinen Händen. Kannst Du auch hier eine Atembewegung unter Deinen Händen spüren?

 

Dann wechselst Du mit Deinen Händen unter Deinen Rücken, da wo sich Dein Hohlkreuz befindet. Lege diesmal Deine Hände so, dass die Handflächen Richtung Boden zeigen und Deine Handrücken in Kontakt mit Deinem Rücken sind. Kannst Du hier eine Atembewegung wahrnehmen?

 

Nun wechselst Du die Position Deiner Hände wieder und legst Deine Handflächen auf Deinen oberen Brustkorb, zwischen  Schlüsselbein und Brust. Was spürst Du hier? Kannst Du eine Atembewegung spüren?

 

Abschließend legst Du Deine Hände neben dem Körper ab und gibst das Gewicht Deiner Arme an den Boden ab. Gelingt Dir das? Oder hältst Du noch irgendwo fest?

 

Wenn Du nun so weit bist, fange gemächlich an, Dich zu räkeln und zu strecken.

 

Komme langsam nach oben in den Stand, so dass Du Dich dabei „mitnimmst“, strecke Dich und gehe aufmerksam ein paar Schritte durch den Raum, bevor Du Dich wieder Deinem Alltag zuwendest.

 

Miriam Großhennig

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Bild zur Meldung: © pixabay.com

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