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Atemwege – wie sie funktionieren

Die Atemwege setzen sich aus dem äußeren und dem inneren Atemapparat zusammen. Der äußere Atemapparat besteht aus dem Brustkorb, muskulären System von Scheitel bis Becken, wobei auch Arme und Beine an dem Atemvorgang beteiligt sind. Bedeutend ist dabei die Beschaffenheit und Dehnbarkeit der Muskulatur und des Gewebes und damit auch die Beweglichkeit der Gelenke zwischen Wirbelsäule und Rippen.

 

Der innere Atemapparat setzt sich aus Mund-Nase-Rachenraum, Luftröhre, Lunge mit Bronchien, Bronchiolen und Alveolen, dem Plauraspalt und den angrenzenden Blutgefäßen zusammen.

 

Wenn wir nun eine gut funktionierende Atmung beleuchten wollen, stellen wir mit dieser Betrachtung schon fest, was damit alles zusammenhängt: Für einen optimalen Gasaustausch benötigen wir eine gute Beschaffenheit der Muskulatur, das Gewebe braucht Elastizität und die Gelenke brauchen freies Spiel. Gleichzeitig benötigen wir Innen freie Bahn. Das heißt, die Atemwege müssen frei sein. Dafür benötigen wir eine gut befeuchtete Schleimhaut.

Diese bildet unsere Pfortenflora, die darauf achtet, was in uns eindringt und was lieber draußen bleiben sollte.
 

Der Schleim sollte von einer guten Konsistenz sein, das heißt  flüssig. Wird er zu zäh, setzen sich eindringende Keime, Bakterien und Viren darin fest und gelangen so in das Innere unseres Körpers, wir werden angreifbar für alle möglichen Erreger.

 

Aus diesem Zusammenspiel heraus wird ersichtlich, dass es wichtig ist auf mehrere Faktoren zu achten, um den Körper gut durchlüftet zu halten. Wir brauchen regelmäßige Bewegung für die Elastizität und Flexibilität unseres Körpers, der - gleich einem Blasebalg - den mechanischen Part der Atmung übernimmt.

Und wir brauchen ein gutes inneres Milieu, das dafür sorgt, dass der Gastransport optimal funktioniert, damit die Zellen mit Sauerstoff versorgt und von Kohlendioxid entsorgt werden. ...und nur so kann eine Zelle effizient im Organismus arbeiten.
 

Ist dieser Gasaustausch behindert, vermindert die Zelle ihre Arbeit ist. Und es wird auch deutlich, dass eine gute Durchblutung des gesamten Organismus als Leitbahn für den An- und Abtransport von Stoffen unerlässlich ist. So ist neben der Bewegung unter anderem auch eine ausreichende Trinkmenge (Wasser) wichtig für die Schleimhaut und das Blut.

 

Es helfen uns aber auch z.B. Heilpflanzen dabei, die Schleimhaut zu pflegen, Keime abzuwehren, (zähen) Schleim zu verflüssigen und abzutransportieren. Sie können auch dafür sorgen, dass mögliche Eintrittspforten für Keime abgedichtet werden.

 

Für eine gute Durchblutung sorgt unter anderem auch Bewegung an der frischen Luft, Kneipp‘sche Güsse (s. vorangegangene Kapitel 2. und 5. Kapitel (‚Wasser, Quell des Lebens‘), kalte Schlußabduschung  (s. 1. Kapitel – Gesundheitshygiene), Abbürstungen (Kap. 1 – Gesundheitshygiene)).

 

Miriam Großhennig

 

 

Bild zur Meldung: © pixabay.com

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