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Achtsamkeit auf die Wege des Atems

Unser Atem findet seinen Weg ganz von selbst, doch haben wir einen großen Einfluss darauf, ob uns unser Atem eher Energie nimmt oder ob er uns nährt. Das individuelle Ein- und Ausatmen steht im direkten Zusammenhang mit der eigenen Lebensenergie.

Hier, in unserer westlichen Zivilisation, atmen viele von uns recht flach, also eher in den Brust-, denn in den Bauchraum. Lernen wir tiefer und vor allem achtsamer zu atmen, können wir gezielt Einfluss auf unsere Lebensenergie nehmen.

 

Hast Du Lust, Dir einen kleinen Moment der Achtsamkeit zu schenken? Wenn ja, dann nimm Dir nun einen Augenblick Zeit, in dem Du ungestört bist. Höre Dir dazu entweder meine Aufnahme (Link zum Audio) an oder lies hier weiter.

 

Setze Dich aufrecht hin und ziehe den Kopf ganz leicht zur Brust, so dass Du eine würdevolle und aufrechte Haltung einnimmst. Lenke nun Deine Aufmerksamkeit auf Deinen Atem. Du kannst die Augen dabei schließen und eine Hand auf Deinen Bauch legen, um Deine Aufmerksamkeit zu intensivieren.

Nimm wahr, wie Du ein- und ausatmest.

Spüre, wie die Luft durch Deine Nase hinein strömt und dann wieder hinaus strömt.

Was kannst du im Bauch und im Brustbereich wahrnehmen, während Du aufmerksam Deinen Atem beobachtest?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wende Dich Deinem Atem mit einer freundlichen und offenen Haltung zu. Versuche nichts zu verändern, sondern erlaube Dir jetzt so sein zu dürfen, wie Du gerade bist.

Wir werten und beurteilen ständig, aber jetzt in diesem Moment geht es nicht um gut oder schlecht, sondern allein um die Qualität Deiner Aufmerksamkeit.

 

Bleibe mit Deiner Aufmerksamkeit bei Deinem Atem und spüre mit Deiner Hand die Atembewegungen Deines Bauches. Atme so noch einen Moment für Dich weiter.

Dann nimm Deinen Körper als Ganzes wahr.

 

Beende nun die Meditation, in dem Du Dich langsam wieder bewegst und ggf. die Augen öffnest.

Nimm Dir Deine Zeit, um zurückzukommen.

 

Indem Du mit Deiner Aufmerksamkeit bei Deinem Atem bist, hat dein Geist Zeit, sich zu beruhigen. Dein Atem wird sich entspannen und tiefer gehen können.

Wenn dauerhaft zu flach und zu schnell geatmet wird, bedeutet das chronischen Stress für den Körper, der dann wiederum die jeweiligen Stressreaktionen auslösen wird. Langfristig führt das zu gesundheitlichen Folgen.

Dem kannst Du entgegenwirken, indem Du Dir regelmäßig einen Moment nimmst, um Deinen Atem zu beobachten. Bewertungsfrei, offen und zugewandt. Drei Minuten täglich entfalten bereits ihre Wirkung.

 

Katharina Höricke

 

 

Bild zur Meldung: © pixabay.com

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