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Detox-Food für Leber und Galle

Die Leber ist in unserem Körper für die Entgiftung zuständig. Sie speichert Nährstoffe und steuert den Stoffwechsel. Erst durch eine gute Leber- und Gallefunktion können die lebenswichtigen Vitamine E, D, K, und A vom Körper aufgenommen werden. Generell schützt du deine Leber am besten durch eine ausgewogene Ernährung und indem du „Gifte“ (wie Alkohol, Medikamente und Nikotin) meidest. Das Leber- und Gallesystem wird auch psychovegetativ reguliert, daher können auch emotionale Belastungen und Stress der Leber und Galle zusetzen. Übelkeit, (Fett-)Durchfall, subtile Vergiftungen, Müdigkeit und Erbrechen können die Folge sein. Es ist ratsam, sich ab und zu der Leberpflege zu widmen und sie bei der Entgiftung zu unterstützen. Die folgenden Lebensmittel haben sich besonders bewährt:

 

Lauchhaltige Gewächse wie Zwiebel, Knoblauch enthalten Allicin, Selen und Schwefel, die in der Leber entgiftendende Enzyme aktivieren. Zudem machen sie das Essen schmackhafter, sodass mehr Verdauungsenzyme insgesamt gebildet werden.

 

Gesunde Fette und Nüsse, besonders die mit viel Omega-3-Fettsäuren wie in Leinöl  und den zinkhaltigen Walnüsse, helfen die Leber gesund zu halten und Entzündungen zu reduzieren. Ein Radicchio-Endiviensalat mit Leinöldressing und Walnusskernen ist eine wahre Freude für die Leber.

Als Gewürze kommen wieder Ingwer und Kurkuma als fast „Universalmedizin“ zum Einsatz. Sie helfen bei der Eiweißverdauung und gegen Entzündungen. Ebenso haben sich Bockshornkleesamen bewährt.

 

Einige Obst- und Gemüsesorten stechen als leberwirksame Mittel besonders heraus. Rote Beete zum Beispiel kann Schäden an der Leber mindern. Brokkoli, Rettich und Radieschen unterstützen die Leber beim Entgiften. Ananas und Papaya enthalten Enzyme, die entzündungshemmend wirken und die Bauchspeicheldrüsensekrete aktivieren. Diese sind bei gravierenderen Problemen auch hochdosiert in Tablettenform zu empfehlen.

 

Bitterpulver

10g Löwenzahnwurzel- und Kraut,
10g Engelwurzwurzel,
10g Wegwartenwurzel,
10g Schafgarbenkraut,
5g Wermutkraut,
5g Ingwerwurzel

Alle Zutaten in einer Mühle pulverisieren und dunkel und trocken lagern. Täglich vor den Mahlzeiten einen halben Teelöffel des Bitterpulvers einspeicheln und mit etwas Wasser nachspülen.

 

Bitterstoffe, zum Beispiel aus Chicorée, Endivien oder Artischocken und bitteren Kräutern regen nachweislich den Leberstoffwechsel an. Sie entsäuern, regen die Produktion der Verdauungssäfte an, stärken die Abwehr und regulieren den Appetit. Zudem stabilisieren die Bitterkräuter die erwünschte Darmflora.

 

Bei Unsicherheiten, unklaren und langanhaltenden Beschwerden und zur Sicherung von Diagnosen suchen Sie bitte eine/n MedizinerIn oder HeilpraktikerIn auf.

 

Stephanie Hustan

 

Foto: © pixabay.com

Petra Foidl

Remise/Werkstatt für Clownforschung

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