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Mut zur Veränderung

Alle sind jetzt herausgefordert und mehr oder weniger verunsichert. Umso drängender ist für jeden Einzelnen sowie auch für die Gesellschaft als Ganzes die Frage, was uns eigentlich zum Tun veranlasst. Welches Leitmotiv bestimmt unser Denken und Handeln? Bin ich getrieben von Ängsten oder lasse ich Unsicherheit zu und öffne mich für das Potenzial in der Situation? 

 

Ein wenig Angst führt zu erhöhter Aufmerksamkeit, Wachsamkeit und Wachheit. Ein Mehr an Angst erzeugt irrationale Handlungen - und Panik erzeugt Schockstarre. Sind wir zu sehr angstgesteuert, so verengt sich unsere Perspektive, wir bekommen einen „Tunnelblick“, wie das Kaninchen vor der Schlange. Die Handlungen, die daraus entstehen, schaffen höchstens kurzfristig Entlastung, langfristig sind sie meistens nicht zielführend. Im Gegenteil: Aus Angst entstehen angstvolle Handlungen (z.B. Hamsterkäufe), die wiederum angstvolle Handlungen nach sich ziehen und verstärken. Es wird ein Teufelskreis in Gang gesetzt, eine sich selbsterfüllende Prophezeiung. Das kann man im Supermarkt am Klopapier- und Nudelregal sehen genauso wie an der Börse.

Grundsätzlich gibt es immer zwei Optionen:

  1. Ich wende mich ab (Absenz), stecke den Kopf in den Sand und falle zurück
  2. Ich wende mich der Situation zu, nutze die Chance und entwickle mich weiter (Präsenz)

Unterbrechen wir also den Teufelskreis, halten inne und besinnen uns darauf, wer wir sein wollen: Erstarrte Angsthasen oder mutige Menschen, die die Herausforderung zur Weiterentwicklung annehmen. Haben wir keine Angst vor dem leeren Raum, der sich zuerst auftut, wenn wir innehalten. Im Gegenteil: Der leere Raum ist wie die leere Leinwand. Der Ort, an den wir zurückkehren müssen, wenn wir frei werden wollen von Ängsten, die uns gefangen halten.

Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch. (Hölderlin)

 

Lassen wir unser Denken vom Vertrauen leiten, dann schaffen wir eine andere Realität, entstehen ganz andere Optionen und Handlungen. Bleiben wir gelassen, weitet sich unser Blick und wir werden kreativ, sehen plötzlich die Chancen in der Krise.
Wir lernen, das was wir haben, wertzuschätzen, die scheinbaren Selbstverständlichkeiten unseres Gemeinwesens, die Grundversorgung mit allem Lebensnotwendigen, etwas wovon ein anderer, großer Teil der Menschheit nur träumen kann. Sehen wir die Chance, uns selbst neu zu entdecken, uns beruflich weiterzuentwickeln, ein neues Betätigungs- oder auch Geschäftsfeld zu entwickeln.

Als Unterstützung gibt es verschiedene Möglichkeiten:

1. Zur Stabilisierung und Beruhigung: Körperorientierte Behandlungen und Übungen wie z.B. Atemübungen, Yoga, Feldenkrais®, Talmi®-Methode, Fußreflexzonenmassage, Massagen u.v.m

2. Zur Zentrierung und Fokussierung: Achtsamkeitsübungen, geführte Meditationen, Stille-Meditationen, Atem-Meditationen, Geh-Meditationen, Traumreisen, Waldbaden

3. Professionelle Beratung und Coaching (z.T. 100% staatlich gefördert) zur beruflichen und geschäftlichen Neu-Positionierung.

Jede Krise hat zwei Seiten: die Dinge, die wir loslassen müssen und die Dinge, die sich abzeichnen. Mehr oder weniger aus der Not heraus oder einfach aus dem Innehalten und der so gewonnenen Freiheit, das Überflüssige loszulassen, das Wesentliche zu erkennen und daraus zu handeln.

Wenn wir alles, was nicht wesentlich ist, loslassen - was bleibt dann noch übrig?
Vielleicht das lebensfördernde Schöpfertum, das jedem von uns innewohnt …

Andreas Fiedler 

 

 

Foto: © pixabay.com

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